„Olaf“ Werner Melchior

Der Künstler Hermann Wagner bei der Arbeit.

Selbstbildnis (rechts) und Bildnis des Fürther Künstlers Hermann Wagner.

Aus der Serie Herrnhöhe 2000 (auch: Krähen fliegen zu ihrem Schlafplatz).

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In Memoriam „Olaf“ Werner Melchior (1936 – 2016), freier Maler.

Gastspiel 2018

Königswarterstraße 50

Mit freundlicher Genehmigung der Nachlassverwalterin Gabriele Pöllmann.
Farben können im Original abweichen.

Reinhard Schlüter

Im Jahre 2016 zogen der Publizist, Maler und Moderator Reinhard Schlüter und die Künstlerin Maresy Schlüter auf den Bogenhof.

Es ist ein beinahe schicksalhafter Zufall, dass Maresys letzte Station, die Stadt Fürth, Jakob Wassermanns Start ins Leben kennzeichnete, und dass dessen letzte Lebensstätte Maresys erste Kindheits- und Jugendjahre prägte: das Ausseerland.

Für Maresys Mann, den Maler und Autor Reinhard Schlüter, war dies der Anlass, am 20. Oktober 2018 eine einmalige Lesung zu halten, u.a. von bisher unbekannten Zeilen, die Jakob Wassermann in seiner letzten Heimat schrieb.

Maresy Schlüter

Maresy Schlüter, geb. 1946 in Wien, gest. 2018 in Fürth
Aufgewachsen im Ausseerland, wo der in Fürth geborene Schriftsteller
Jakob Wassermann bis zu seinem Tod (1934) lebte.
1964-67 Meisterklasse für Malerei bei Prof. Rudolf Szyszkovitz in Graz
1967 ff. Sommerakademie Salzburg.
Lebte und arbeitete in
Hamburg, München, Wien, Tossa de Mar, Aussee und Fürth.

Vor 2 Jahren zog die Österreichische Künstlerin Maresy Schlüter gemeinsam mit ihrem Mann auf den Bogenhof.
Das Ausseer Land, in dem sie aufwuchs, blieb zeitlebens Ausgangspunkt ihrer Werke. Einige davon waren als Retrospektive zu sehen, bevor sie als Vermächtnis mit einer eigenen Ausstellung ins Kammerhofmuseum nach Bad Aussee wandern.

Maresy verstarb nach langer Krankheit Anfang 2018 in Fürth. Ihr widmet der Bogenhof dieses Jahr die Ausstellung – zum Gedenken und als eine Art Preview.
 
Es ist ein beinahe schicksalhafter Zufall, dass Maresys letzte Station, die Stadt Fürth, Jakob Wassermanns Start ins Leben kennzeichnete, und dass dessen letzte Lebensstätte Maresys erste Kindheits- und Jugendjahre prägte: das Ausseerland. 

Künstleraustausch mit Shenzhen: Fragen nach Ai Weiwei erlaubt?

Die Stadt Fürth lädt per Pressemitteilung ein:

„Seit 1997 ist die Region Nürnberg mit der südchinesischen Metropole Shenzhen verbunden. An der Partnerschaft sind neben Fürth auch Nürnberg, Erlangen und Schwabach sowie die umliegenden Landkreise beteiligt. Von Anfang an war der kulturelle Austausch ein wichtiger Aspekt der Aktivitäten. Seit Anfang August ist der Künstler Zheng Qiang mit seiner Frau Zhang Ning in der Kleeblattstadt, um die Stadt und ihre Region näher kennenzulernen. Er wird von der Fürther Künstlerin Barbara Engelhard betreut, die im Herbst in die chinesische Millionenmetropole reisen wird, um dort am Fine Arts Institute zu arbeiten. Am Donnerstag, 16. August, 18 Uhr, wird eine Ausstellung von Zheng Qiang in den Parkside Studios im Beisein der Fürther Kulturreferentin Elisabeth Reichert eröffnet; die Kunsthistorikerin Rebecca Suttner spricht einführende Worte. Der Eintritt ist frei.
Zheng Qiang hat Kunst an der Kunstakademie in Hubei studiert und arbeitet jetzt als Künstler am Shenzhen Fine Art Institute. Er ist Mitglied der China Association of Artists und widmet sich der traditionellen chinesischen Tuschemalerei, wobei er zeitgenössische Elemente in seine Werke einbringt. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf der Lebenssituation und den Emotionen der Menschen. Die Werke werden von vielen Kunstinstituten in ganz China angekauft, darunter Kunstmuseen in Hongkong, Guangdong, Hubei und Shenzhen.“

Friede Freude, Eierkuchen … Da frage ich mich, ob diese Künstler auch Stellung nehmen bzw. gefagt werden zum Verhalten des Regimes gegenüber anderen Künstlern wie Ai Weiwei ??